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What's on
Kooperationsevent UBIT „Digitale Souveränität – Alternativen zu BigTech?“

Welche europäischen Alternativen gibt es zu den BigTech-Konzernen in der IT?
Diese große Change-Management-Aufgabe stellt sich nicht nur die Politik, die unabhängiger von den USA werden möchte, sondern auch viele Unternehmen sowie die öffentliche Verwaltung.
Wir geben einen Einblick in Strategien, zeigen nationale und internationale Fallbeispiele und präsentieren Kriterien, wie mit Open-Source-basierten Lösungen ein Umstieg zur Unabhängigkeit gelingen kann.
Im Anschluss lassen wir den Abend bei einem kleinen Buffet in gemütlicher Runde ausklingen und tauschen unsere Erfahrungen aus.
Schwerpunkt: Digitale Transformation braucht rechtliche Klarheit

Wir laden dich herzlich zu einem Schwerpunkt-Event im Gravitat ein. Im Mittelpunkt stehen vier Entwicklungen, die technologieorientierte Unternehmen in den kommenden Monaten und Jahren spürbar beschäftigen werden:
- der Zugang zu Produktdaten,
- neue Anforderungen an sichere Software und digitale Produkte,
- die wachsende Verantwortung im Bereich Cybersicherheit sowie die Frage, wie
- digitale Handlungsfähigkeit auch rechtlich abgesichert werden kann.
Gerade in einem innovationsstarken Umfeld wie Vorarlberg stellen sich diese Fragen nicht abstrakt, sondern sehr konkret: in Produkten, in Entwicklungsprozessen, in Kundenbeziehungen, in digitalen Geschäftsmodellen und in strategischen Entscheidungen. Gemeinsam richten wir den Blick darauf, welche regulatorischen Entwicklungen tatsächlich relevant werden, wo realer Handlungsbedarf entsteht und wie sich daraus belastbare unternehmerische Entscheidungen ableiten lassen. Rechtsanwalt Clemens Handl gibt dazu vier kompakte Impulse aus der Perspektive der unternehmerischen Praxis:
- Impuls 1: Data Act und vernetzte Produkte – Wem gehören Produktdaten und welche neuen Spielregeln entstehen daraus?
- Impuls 2: Neue Spielregeln für Softwareentwicklung: Cyber Resilience Act, Produkthaftung und Verantwortung im Produktlebenszyklus- Was bedeutet „secure by design“, wenn daraus Verantwortung wird?
- Impuls 3: NIS2 und NISG 2026 - Welche Unternehmen sind betroffen und worauf sollten sie sich vorbereiten?
- Impuls 4: Digitale Souveränität in der Praxis - Wie lassen sich technologische Abhängigkeiten rechtlich steuern?
Mit dem Data Act verändert sich der rechtliche Rahmen für den Umgang mit Daten aus vernetzten Produkten und Maschinen grundlegend. Für Hersteller, Betreiber und Anbieter digitaler Lösungen geht es dabei nicht nur um Datenschutz, sondern um Datenzugang, Rollenverteilung, Service-Modelle, Schnittstellen und Wettbewerbsfragen. Für viele Unternehmen stellt sich damit sehr konkret die Frage, wie datenbasierte Wertschöpfung rechtlich abgesichert und wirtschaftlich sinnvoll strukturiert werden kann.
Software und digitale Produkte geraten regulatorisch stärker in den Fokus. Der Cyber Resilience Act und das modernisierte Produkthaftungsrecht erhöhen die Anforderungen an Softwareentwicklung, Dokumentation, Update-Prozesse, Verantwortlichkeiten und vertragliche Absicherung. Entscheidend ist, wie Unternehmen ihre Entwicklungs- und Produktorganisation schon jetzt robuster aufstellen.
Mit NIS2 und der österreichischen Umsetzung im NISG 2026 wird Cybersicherheit noch stärker zur Managementaufgabe. Relevant ist dabei nicht nur die Frage, ob ein Unternehmen unmittelbar in den Anwendungsbereich fällt. Ebenso entscheidend ist, welche Erwartungen entlang von Lieferketten, Kundenbeziehungen und Governance-Strukturen entstehen und welche organisatorischen Maßnahmen frühzeitig vorbereitet werden sollten.
Digitale Souveränität beginnt oft lange vor einem Systemwechsel. Sie beginnt bei Vertragsstrukturen, Zugriffsrechten, Exit-Szenarien, Datenportabilität, Governance und der bewussten Verteilung technischer und rechtlicher Kontrolle. Zum Abschluss geht es um konkrete rechtliche Hebel, mit denen Unternehmen Abhängigkeiten reduzieren und ihre digitale Handlungsfähigkeit gezielt stärken können.
Schwerpunkt-Programm
- 16:00 - 16:20 | Impuls 1: Data Act und vernetzte Produkte
- 16:25 - 16:45 | Impuls 2: Cyber Resilience Act und Produkthaftung
- 16:50 - 17:10 | Impuls 3: NIS2 / NISG 2026
- 17:15 - 17:35 | Impuls 4: Digitale Souveränität in der Praxis
- 17:35 - 18:00 | Diskussion
- ab 18:00 Uhr | Network, Drinks & Snacks
📅 Wann? Montag, 13. April 2026
📍 Wo? Gravitat – BTV House of Innovation, Bahnhofstraße 15, 6850 Dornbirn, 4. Stock
Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmer:innen, Geschäftsführer:innen, Innovationsverantwortliche, Produktverantwortliche und Entscheider:innen, die technologische Entwicklungen nicht beobachten, sondern rechtlich und strategisch fundiert einordnen wollen. Nutze die Gelegenheit, dich frühzeitig mit zentralen Fragestellungen der digitalen Transformation auseinanderzusetzen, relevante Entwicklungen für dein Unternehmen einzuordnen und mit Akteur:innen aus dem regionalen Innovationsumfeld ins Gespräch zu kommen.
Über unseren Schwerpunkt Experten
Clemens Handl ist Rechtsanwalt in Österreich und Liechtenstein und berät nationale und internationale Unternehmen in den Bereichen Technologie, Daten, IT-Recht, Datenschutz und digitale Geschäftsmodelle. Er begleitet Unternehmen insbesondere bei der rechtlichen Strukturierung digitaler Produkte und Services, bei technologiebezogenen Vertragswerken sowie bei komplexen Digitalisierungs- und Transformationsprojekten. Seit 2018 ist er zudem als externer Datenschutzbeauftragter tätig, seit 2024 leitet er die Praxisgruppe Data & Technology.
AnmeldungMSI „Diagnose und Gestaltung der Entscheidungsstrukturen“

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